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Die Bergwerkstour durch den Harz
oder: wie man 170 Quads ohne Chaos durch den Harz führt
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Bereits im Vorfeld sorgte die große Tour durch den Harz bei uns für Gespräche: “Sieben Stunden fahren?”, “ Wie weit kann man denn da fahren?”, “Kann man das aushalten? Wird das nicht für den Fahrer viel zu anstrengend? - Vor allem für die, die zu zweit fahren sollen?”. Aber schon am Vorabend wurden wir durch Frieda und Jtb beruhigt:
Die Fahrt werde mehrmals unterbrochen, insgesamt handele es sich um ca. 125 km. Die sieben Stunden bräuchten wir vor allem für die Pausen (Windbeutelkönig, Bergwerksmuseum und WICHTIG: Tanken).
Also war bei uns Frauen die Entscheidung klar: Es würden alle mitfahren...
Und bereits hier sei erwähnt, dass ich es auf keinen Fall bereut habe, im Gegenteil: Ich bin froh, dabei gewesen zu sein. Denn das Gefühl unterwegs, wenn man nur noch Quads um sich sieht, die wunderschöne Landschaft drum herum und dann diese wunderbaren Windbeutel
Unbeschreiblich! Die Fotos können nur einen Einblick geben, ersetzen aber auf keinen Fall das Erlebte.
Morgens also wurden alle Quadfein gemacht – bis auf Wally, Quad Mutter Jutta und Mutters Kinder (denn es war nicht genug Platz für alle).
Um 9:30 Uhr waren wir alle fertig, standen mit den Quads am Wegesrand parat und warteten auf unsere Begleiter Bernd und Angela. In unserer (weißen) Gruppe waren wir 32 Quads, das ist schon etwas anderes, als wenn wir mit 7 oder 8 Quads unterwegs sind. Vor allem der “Mund-auf-geh-und-nur-noch-staun” – Faktor potenziert sich ungemein :-)
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Als erstes ging es durch einen Tunnel, ein super Erlebnis: Ein Wahnsinnssound, die Lichter irre. Da habe ich mir das erste Mal gewünscht, ich hätte eine Kamera, mit der ich unterwegs mal eben ein Foto machen kann. Neben den staunenden Passanten konnten wir eine wirklich wunderschöne Landschaft bestaunen. Viel Wasser, auch mal einen Wasserfall, und eben Berge. Vorbei ging es an zwei Bergwerken, eins in Wildemann, das andere in Lautenthal. In Clausthal-Zellerfeld machten wir die erste Pause, um dort ins Bergwerksmuseum zu gehen und unter Tage einzufahren. Stefan und ich stillten unseren Koffeindurst mit einem wirklich leckeren Cappuccino und kamen mit vielen anderen Quaddlern ins Gespräch.
Sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es zu dem Zeitpunkt ein bisschen getröpfelt hat? Och nö, lieber nich!
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Weiter ging es in Richtung Windbeutelkönig, kurz bevor wir ankamen, kam wieder die Sonne raus, so dass wir uns dort nett nach draußen setzen konnten. Das Einparken klappte wie eine EINS! Alle standen optimal, so dass die Abfahrt später wieder klasse klappte!
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Nach einer langen Kaffeepause ging es weiter: Sammeln an den Quads, mittlerweile waren alle fünf Gruppen der Tour eingetroffen und wurden wieder sortiert. Wir waren in der dritten Gruppe und mussten so erst mal warten, bis die ersten beiden Gruppen an uns vorbei waren. Und schon das allein nahm gar kein Ende: Ein Quad nach dem anderen, immer weiter, bis wir endlich los durften. Wie dann wohl die ganze Schlange ausgesehen hat???
Von da an ging es also per Polizeieskorte: Tolles Gefühl, überall standen die Autos, vielen Männern konnte man ansehen, dass sie wohl gerne mitgekommen wären. Manche Frauen guckten eher genervt. (Sollten auch mal fahren!)
Auch in Goslar war das Einparken (fast) perfekt. Alle wurden gut gelotst, so dass wir das Zeitlimit von 14.45 Uhr gut schafften. Die Touristen sollten ja nicht nur Quads sondern auch noch das Glockenspiel bewundern können!
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Vor Ort trafen wir auf Henning und Ramona, die erst Samstag nachkommen konnten. Und als “netten” Abschluss der Fahrt gab es dann einen Regenschauer, der den Tag dann allerdings auch nicht mehr kaputt machen konnte. Denn: Nur die harten kommen in’n Garten! (und die anderen einfach mit unter die Plane...)
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